In diesem Unterricht werden Strategien erarbeitet, um Fachtexte und Literatur zu Pflegethemen zielgerichtet in digitalen Medien zu recherchieren, richtig zu interpretieren und zu verarbeiten.

Unsere Schülerinnen und Schüler recherchieren in digitalen Medien nach weiteren Informationen zu ihnen bekannten Pflegethemen und stellen die Ergebnisse anhand einer eigens gefertigten Präsentation in der Klasse vor.
Gefördert werden somit die allgemeine Medienkompetenz sowie die persönliche kommunikative Kompetenz und das sichere Vortragen von Präsentationen.

Am diesjährigen Aktionstag des Seniorenbeirats der Stadt Landshut „Älter werden in Landshut“, der am 10. Oktober auf allen Ebenen der Bernlochner Stadtsäle stattgefunden hat, waren auch die vhs Landshut und ihre Berufsfachschule für Pflege und Altenpflegehilfe vertreten.
Das Motto der unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Alexander Putz stehenden Veranstaltung lautete: „Neues für Senioren von heute und morgen – für mehr Lebensqualität“ und umfasste ein vielfältiges Informations-, Beratungs- und Unterhaltungsangebot.
Eine der wichtigsten Aufgaben des Seniorenbeirats besteht darin, die gesellschaftliche Teilhabe der älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger zu verbessern. Diese konnten sich u.a. umfassend über Freizeit- und Hobby-Angebote informieren, ggf. Unklarheiten in Fachvorträgen zu aktuellen seniorenrelevanten Rechtsfragen klären, sowie Vorträge von Ärzten und Pflegediensten in punkto medizinischer Versorgung anhören. Die Schülerinnen und Schüler unserer Berufsfachschule für Pflege und Altenpflegehilfe leisteten ihren Beitrag mit Gedächtnistraining und Messungen von Blutdruck und Puls.

 

 

 

Zum 1. Schultag begrüßte Schulleiterin Irina Beirit gemeinsam mit dem Lehrerkollegium 57 neue Auszubildende an der Berufsfachschule für Pflege und Altenpflegehilfe der vhs Landshut.
Die Schulanfänger werden in den neuen generalistisch geprägten Berufen Pflegefachfrau /-mann und Pflegefachhelfer/in) ausgebildet.

Die Entscheidung, einen Beruf in der Pflege zu erlernen, ist für die neuen Auszubildenden ein ganz bewusster Schritt. Alle Schülerinnen und Schüler konnten sich im Vorfeld durch Praxiserfahrungen mit dem beruflichen Alltag vertraut machen. Das Lehrerkollegium ist bestens vorbereitet, um die Berufsanfänger mit den für das Berufsfeld Pflege nötigen fachlichen, organisatorischen, rechtlichen, sozialen und kommunikativen Kompetenzen vertraut zu machen.

Gemeinsam mit der Berufsfachschule und den Trägern der praktischen Ausbildung in den Seniorenheimen, Kliniken und ambulanten Pflegediensten in Stadt und Landkreis Landshut, Freising, Erding, Kelheim und Dingolfing werden die Teilnehmer/innen handlungsorientiert und fachlich kompetent für das komplexe Tätigkeitsfeld in der Pflege ausgebildet.

Das Bild zeigt die neuen Klassen in der Pflege- und Altenpflegehilfeausbildung im Hof der vhs Landshut.

An der Berufsfachschule für Pflege und Altenpflegehilfe der vhs Landshut wurden am Mittwoch, 30.8.2023 siebzehn Schülerinnen und Schüler verabschiedet. Sie alle haben eine einjährige Ausbildung zum/zur staatlich anerkannten Pflegefachhelfer/in absolviert, um die Pflegefachkräfte, insbesondere in den Einrichtungen der Langzeitpflege, zu unterstützen.

Schulleiterin Irina Beirit begrüßte alle Gäste, zu denen auch zahlreiche Einrichtungsleiter und Einrichtungsleiterinnen, Pflegedienst- und Praxisanleitungen der Pflegeeinrichtungen gehörten, die Partner der Ausbildung sind.„Alle siebzehn Prüflinge haben die Abschlussprüfung bestanden und mit der Verleihung Ihrer Anerkennungsurkunde sind Sie ab sofort staatlich anerkannte Pflegefachhelfer und – helferinnen“, erklärte sie stolz. Die Absolventen können somit entweder in der Alten- oder Krankenpflege arbeiten, wo sie so dringend gebraucht werden.

In ihrer einjährigen Ausbildung wurden den Absolventen wichtige Fähigkeiten vermittelt, so z.B. im medizinischen Notfall, richtig zu reagieren, eine Beziehung zu den Pflegebedürftigen aufzubauen, Kommunikation mit Kollegen, Patienten und Angehörigen als Basis ihrer Aufgabe zu verstehen und nicht zuletzt auf sich selbst zu achten, um langfristig den täglichen Herausforderungen gewachsen zu sein.

Die Klassenleiterinnen Alexandra Zech und Annette Beisert betonten in ihrer Ansprache, dass eine große Lernbereitschaft von Nöten ist, um die riesige Menge an Informationen und neuem Wissen zu verarbeiten, aber auch eine große „Anstrengung des Herzens“ zu den gefragten Qualifikationen zählt. 
„Auch wir Lehrkräfte waren gefordert, da es nicht immer einfach war, die multikulturellen und altersbezogenen Unterschiede, sowie die vielfältigen Temperamente unter einen Hut zu bekommen“, meinte Lehrerin Annette Beisert.

Die frisch gebackenen Pflegefachhelfer und -helferinnen werden sich nun Ihrer erklärten Aufgabe widmen können, den Alten und Kranken ihre Pflege und Zuneigung zukommen zu lassen. Zudem wurden die vielfältigen Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten bis hin zum Studium im Berufsbild Pflege nochmals betont. 
Einige Absolventen werden gleich weiter durchstarten mit der dreijährigen Ausbildung zum/zur staatlich anerkannten Pflegefachmann/-frau, die ebenfalls an der Berufsfachschule für Pflege und Altenpflegehilfe der vhs Landshut möglich ist. Die Kurse starten bereits im September.

Feierliche Verabschiedung von 23 neuen Pflegefachkräften in der vhs Landshut

Dreiundzwanzig Absolventinnen und Absolventen der Berufsfachschule für Pflege wurden am 27. Juli an der Volkshochschule Landshut für ihre Leistungen während ihrer Ausbildung geehrt und als staatlich geprüfte Pflegefachfrauen und – männer ins Berufsleben entlassen.
Schulleiterin Ulrike Sölch begrüßte zu den Feierlichkeiten alle Gäste u.a. auch die Ehrengäste Herrn Dr. Thomas Haslinger (2. Bürgermeister der Stadt Landshut), Frau Ruth Müller (MdL) und Herrn Sebastian Hutzenthaler (stlv. Landrat Landkreis Landshut) und insbesondere Ihre Absolventinnen und Absolventen, die sie liebevoll ihre „Pioniere“ nannte. Denn die Schülerinnen und Schüler dieser Klasse waren im Jahr 2020 die ersten an der Berufsfachschule für Pflege, die die Rahmenbedingungen und den Lehrplan der neuen generalistisch geprägten dreijährigen Ausbildung umsetzen mussten. Zusammen mit Irina Beirit verglich Ulrike Sölch die komplizierte Entstehungsgeschichte dieser neuen Pflegeausbildung humorvoll mit der Entstehung eines menschlichen Wesens. Trotz aller Schwierigkeiten und Komplikationen können nun aber dreiundzwanzig hochqualifizierte Damen und Herren ihren Dienst in der Pflege beginnen.

Und dort werden sie auch dringend gebraucht, wie Dr. Thomas Haslinger in seiner Ansprache bestätigte. „Wir brauchen Menschen, die sozial sind und die nah am Menschen dran sind“, so Haslinger. 
Er betonte, dass speziell in der Pflege ein Arbeitnehmermarkt vorherrsche, auch hier spüre man den Fachkräftemangel schon lange und die Chancen für neue Pflegefachkräfte stünden besonders gut. 
Sebastian Hutzenthaler zitierte in diesem Zusammenhang die Philosophie der Berufsfachschule für Pflege der vhs Landshut. Diese orientiere sich am humanistischen Menschenbild und zeichnete sich durch tolerantes, multireligiöses und interkulturelles Agieren aus. Eigenschaften, die auch auf die Schülerinnen und Schüler und somit auf die künftigen Pflegekräfte übertragen werden könnten.

Ruth Müller prognostizierte, dass es im Jahr 2055 ca. 37% mehr ältere und pflegebedürftige Menschen in Bayern geben werde und betonte die Bedeutung des Berufstands Pflege.
Nach den Grußworten durften dann 23 überglückliche Absolventinnen und Absolventen endlich ihre lang ersehnten Zeugnisse in Empfang nehmen. Zu den Jahrgangsbesten zählten Maria Meinholz, Maria Drotleff, Sengül Mutlu und Monika Rokita-Kalogianni, die allesamt Noten zwischen 1,0 und 1,5 erreichten.Jahrgangsbeste war Maria Drotleff mit der Abschlussnote 1,18. Reiner Sagstetter, (Regierung Niederbayern), Johann Beck (Vorsitzender der Geschäftsführung der Arbeitsagentur Landshut-Pfarrkirchen) und Franz Wölfl (Vorsitzender des Seniorenbeirats der Stadt Landshut) gratulierten herzlich.

Die Feier, zu der auch ein sehr ansprechendes musikalisches Rahmenprogramm gehörte, wurde mit dem Wunsch beendet, dass möglichst viele gut ausgebildete Pflegekräfte in der Region bleiben mögen. Nicht zu vergessen sei aber, dass auch die politischen Rahmenbedingungen für diesen Berufsstand weiter verbessert werden müssten. 

Die neuen Klassen starten bereits im September an der Berufsfachschule für Pflege.

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